Rauenberger Kerwe 2014

Die drei Weisen Frauen und die Bodyguards der Pincipessa
Die drei Weisen Frauen und die Bodyguards der Pincipessa

Die drei Weisen Frauen und die Bodyguards der Pincipessa

Dann endlich 18:00 Uhr und der Startschuss für die Kerwe-Eröffnung fiel. Unter den Klängen unserer Musikerkollegen vom Fanfarencorps hielt das Kerwebobbele Einzug. Von der Musikerklause zur Bühne welche in diesem Jahr gegenüber dem Musikerzelt aufgebaut war, hatte man es ja nicht weit. Dort wurde man bereits vom Stadtoberhaupt Bürgermeister Frank Broghammer, seinen Stellvertretern Christian Kollenz, Theo Hess, Christiane Hütt-Berger und den Weinhoheiten erwartet. Der Musikverein hatte zur Taufe einen ranghohen Gast mitgebracht. Neben den Weisen Frauen, Christa Albrecht, Margarete Funkert, Renate Schneider, den Bodyguards Anja Bieberle, Gabor Olah, Jan Rößler und Vanessa Pelzl war aus Rom in Persona von Monsignore Pensionario, seine Eminenz Kanarienkardinal Geraldo Sau de lat tener nach Rauenberg zur Taufe des Kerwebobbele gekommen, um zu gratulieren und den speziellen Segen „urbi et orbi et Weiß-Burgundi“ zu spenden. Begleitet wurde er vom treuen Diener im Weinberg des Herrn, Fratre Hello di Mutto, vom Orden der St. Blasier, der die Aufgabe hatte die wohlgesetzten italienischen Worte zu übersetzen. Nach der Begrüßung durch die Vertreter der Stadt, der Weinhoheiten und noch ein paar gekonnt vorgetragenen Musikstücken oblag seiner Eminenz und seinem Pater die Worte an das Kerwevolk zu richten und das Bobbelche auf den Namen „piccolo Principessa“ kleine Prinzessin zu taufen.

Die Ehrengäste aus Rom
Die Ehrengäste aus Rom

Die Ehrengäste aus Rom

Die Kerwe Ansprache von seiner Eminenz (Gerd Sautner) und Patre (Helmut Spannagel) kann leider nicht wiedergegeben werden da diese Worte in keinem Rechtschreibeprogamm eines Computers zu finden sind. Nach der Taufe oblag es Bürgermeister Frank Broghammer allen Gästen aus nah und fern viel Spaß auf der Rauenberger Kerwe zu wünschen. Mit Musik ging es zurück zum Zelt des MV, wo man sich noch zu einem kleinen Umtrunk traf. Es wurde bis in den frühen Morgen mit der Band, den Big Boppers gefeiert und unser Kerwebobbele zur Nachtruhe gebracht.

Mit Schrecken mussten wir am Sonntagmorgen feststellen, unser Prinzeschen war verschwunden. Trotz professioneller Bewachung war es den Los Amigos gelungen unser Bobbelche zu entführen. Schlummernd lag sie neben einem der führenden Köpfe der Los Amigos im Bett und verpennte fast den Umzug. Knapp aber rechtzeitig zum Umzug konnte das Kerwebobbelche in Begleitung unserer Jugend und Prinzengarde am Umzug teilnehmen. Natürlich war auch unser Stammorchester mit unserem Dirigenten David Lagas beim Umzug mit dabei. Nach dem Umzug kamen in unserem Zelt die Freunde der Blasmusik auf ihre Kosten. Neben den Eschelbacher Musikanten boten unsere Freunde aus Langenbrücken vier Stunden Blasmusik vom Feinsten.

Am Kerwemontag isch Schlachtfeschd. Schon traditionell beim Musikverein. Ab 11:00 Uhr gibt es Wellfleisch, Füllsel und Sauerkraut. Und wie in all den vergangenen Jahren waren ab 12:00 Uhr alle Plätze in der Musikerklause belegt.

Um 19:00 Uhr sollte dann das Kerwebobbele verbrannt werde. Das Fanfarencorps eröffnete die Feier mit schmissigen Melodien und das Kerwebobbelche kam mit Gefolge. Fratre Helo di Muto begrüßte alle Gäste aus nah und fern, besonders die Weinhoheiten, Bürgermeister und Stellvertreter. Zur Überraschung der Gäste wurde aber in diesem Jahr das Bobbelche nicht verbrannt, sondern es soll nach Voraussage der Weisen Frauen am 11.11. ein Prinz ins Rathaus kommen und die Prinzessin wachküssen, um mit ihr in die fünfte Jahreszeit eröffnen. Fasching.

Und dann ging es noch einmal auf die Kerwemeile, um auch noch die letzten Stunden zu genießen.

Reges Treiben dann am Dienstag. Abbau und aufräumen. Auch hier sind fleißige Hände gefragt. Am Ende kommt dann das erlösende Wort. Geschafft.